Archiv für Juni 2012

Legionellenpr├╝fung f├╝hren WIR f├╝r Sie durch !!

Dienstag, 19. Juni 2012, Kommentare geschlossen

Trinkwasseruntersuchung nach der novellierten Trinkwasserverordnung

Die novellierte Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist zum 1. November 2011 in Kraft getreten.
Das Hauptaugenmerk liegt im Bereich Trinkwasserhygiene und hier besonders auf der Legionellenproblematik.
Die Bestimmungen der TrinkwV sollen sicherstellen, dass im Trinkwasser weder gesundheitssch├Ądliche
mikrobiologische Krankheitserreger noch gesundheitssch├Ądliche chemische Stoffe enthalten sind.
Nach der TrinkwV m├╝ssen alle Grenzwerte an Zapfstellen eingehalten werden,
die der Entnahme von Trinkwasser dienen.
Somit ist der Eigent├╝mer bzw. Betreiber einer Trinkwasserinstallation mitverantwortlich
und gegebenenfalls auch haftbar f├╝r die Qualit├Ąt des Trinkwassers.

Alle Betreiber einer Wasserversorgungsanlage mit mehr als 400 Liter Warmwasserspeicher oder Warmwasserleitungen mit mehr als 3 Liter Inhalt zwischen Trinkwassererw├Ąrmer
und der Entnahmestelle fallen unter diese Anforderung.
Entscheidend ist f├╝r die Untersuchungspflichten zudem, dass sich in den Anlagen Duschen befinden, in denen es zu einer Vernebelung von Trinkwasser kommt,
da es nur auf diesem Wege zu einer ├ťbertragung der von Legionellen
verursachten Legion├Ąrskrankheit kommen kann.
Zus├Ątzlich wird f├╝r diese Anlagen eine Boileraustrittstemperatur von min. 60 ┬░C gefordert.

Untersuchungspflicht Nach ┬ž 14 TrinkwV ist nun j├Ąhrlich eine Trinkwasseruntersuchung in
Bezug auf Legionellen vorzunehmen. Neu ist der Begriff ÔÇ×Technischer Ma├čnahmenwertÔÇť der sich ausschlie├člich auf Legionellen bezieht. Dieser betr├Ągt 100 KBE/100 ml Wasser.
Der Inhaber einer Wasserversorgungsanlage ist verpflichtet f├╝r eine
Durchf├╝hrung der Probenahme gem├Ą├č DIN EN ISO 19458 zu sorgen,
d. h. ein fachlich geeignetes Labor zu beauftragen.

Die hier notwendigen Trinkwasserproben sind an mindestens drei Stellen zu entnehmen:

  • In der Warmwasserleitung kurz nach dem Warmwasserspeicher
  • In der Zirkulationsleitung kurz vor dem Warmwasserspeicher

  • am Wasserhahn in der Wohnung, die vom Speicher am weitesten entfernt ist,
    gibt es mehrere Warmwasserstr├Ąnge muss am Ende jedes Stranges das Wasser ├╝berpr├╝ft werden

  • Nachr├╝stpflicht! W├Ąrmez├Ąhler zur Erfassung des Warmwasseranteils

    Dienstag, 19. Juni 2012, Kommentare geschlossen

    Nachr├╝stpflicht! W├Ąrmez├Ąhler zur Erfassung des Warmwasseranteils in Zentralheizung mit Warmwasserbereiter

    Seit 01.01.2009 ist die neue Heizkostenverordnung (HKVO) in Kraft. Mit der Neufassung der HKVO muss laut ┬ž 9 Abs. 2 ab 01.01.2014 der Energieanteil f├╝r die Warmwasserbereitung direkt mit einem W├Ąrmez├Ąhler gemessen werden.

    Dies betrifft alle sogenannten verbundenen Heizungsanlagen, dass sind Heizungssysteme bei denen der Heizkessel mit dem Warmwasserbereiter verbunden ist, z.B. zentrale Warmwasser-Speicher und dezentrale Frischwasserstationen.Zur Ermittlung des Energieanteils f├╝r Warmwasser in der j├Ąhrlichen Heizkostenabrechnung gen├╝gte seither die Messung der insgesamt verbrauchten Warmwassermenge ├╝ber einen Kaltwasserz├Ąhler im Boilerzulauf. Alternativ konnte auch die Summe des Verbrauchs der Wohnungswasserz├Ąhler verwendet werden. Nachr├╝stpflicht besteht ├╝berall wo Heiz- und Warmwasserkosten abgerechnet werden mit zwei und mehr Einheiten. Eine Ausnahme besteht nur bei Geb├Ąuden mit zwei Wohneinheiten von denen eine Wohnung vom Eigent├╝mer selbst bewohnt wird.

    Ruf Sie uns an und lassen Sie sich von uns ├╝ber diese ├änderung aufkl├Ąren.